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Foto von Jesper Juul

Ich sitze hier in Istrien, im Wohnwagen, in einigen Metern Entfernung rauscht das Meer. Dazu die Zikaden mit ihrem rhythmischen Tönen. Mir ist schwer ums Herz, ich schreibe diesen Text nicht gerne, denn der Anlass ist der Tod von Jesper Juul.

„Familienflüsterer“, „Guru der Gelassenheit“ oder gar „Sokrates unter den Pädagogen“ wurde der Autor von Bestsellern wie „Dein kompetentes Kind“, „Grenzen, Nähe und Respekt“ oder „Nein aus Liebe“ in den Medien genannt. Was aber machte den dänischen Familientherapeuten zum Superstar (auch für mich)?

1996 erschien Dein kompetentes Kind auf deutsch und verbreitete sich rasch unter rat- und hilfesuchenden Eltern. Anfang der Nullerjahre entdeckte ich es und war begeistert, betroffen und wild entschlossen, den Botschaften des Buches auf den Grund zu gehen.

Seine Botschaft ist einfach: Beziehung statt Erziehung! Schau mit Interesse und Neugier auf dein Kind und nimm wahr, was du siehst. Mach dein Kind nicht zum Projekt, das durch dein Einwirken verbessert und vervollkommnet werden muss. Dein Kind wird mit allen sozialen und menschlichen Eigenschaften geboren. Um diese weiterzuentwickeln, braucht es dein menschliches und soziales Vorbild. Was es nicht braucht ist Belehrung, Schimpfen und Strafen.

Aber wie so oft ist das Einfache nicht unbedingt leicht umzusetzen.

Das musste auch ich rasch am eigenen Leib oder besser gesagt im Familienalltag erleben. Die Sätze aus Jespers Büchern, etwa „Du kannst dein Kind nicht schützen, aber du kannst ihm helfen seinen eigenen Schutz zu finden“ oder „Bist du eine Mutter, die sich ständig um ihre Kinder sorgt, oder eine, die ihre Kinder genießen kann? Beides gleichzeitig geht nämlich nicht!“, die mir doch so einleuchteten, die ich unbedingt sofort umsetzen wollte, ließen sich nicht einfach „leben“. Immer wieder erwischte ich mich dabei, in meine alten Muster und Reaktionsweisen zu verfallen. Meine Familie war anfangs wahrscheinlich mehr verwirrt als glücklich mit meinem Sinneswandel. In Wirklichkeit begann damals meine Reise mit Jesper erst. Sie sollte von 2003 – als ich erstmals ein Trainingsprogramm mit ihm in Salzburg besuchte – bis heute andauern.

Der dritte Weg

Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts war gehorchen und „brav sein“ das Erziehungsziel der allermeisten Eltern. Trotz vieler reformpädagogischer Ansätze schon ab dem 18. Jahrhundert hielt sich doch hartnäckig die Ansicht, Kinder müssen zum Besseren erzogen werden, vor allem dazu, sich „zu benehmen“. Respekt war etwas, das Kinder den Erwachsenen entgegenzubringen hatten. Spätestens durch die Katastrophe des Nationalsozialismus, mit seinem Motto „für Führer, Volk und Vaterland“ war der Gehorsam als unantastbares höchstes Gut von Familie, Staat und Kirche in Misskredit geraten.

Dies und die Freiheitsbewegungen der Nichtweißen, der Frauen und vieler anderer bis dahin diskriminierter Gruppen änderte auch der Blick auf unsere Kinder: sie sollten nicht mehr zum Gehorsam und Funktionieren nach elterlichem Willen (und jenem von Schule, Kirche und Staat) angehalten werden, sondern sich „frei“ entwickeln, entfalten dürfen.

Die antiautoritäre Erziehung als Weg zur Gleichberechtigung von Kindern und Erwachsenen ging leider auch in die Hose: Es stellte sich heraus, dass Kinder (vor allem Kleinkinder) mit Demokratie im Familienalltag völlig überfordert sind. Die Folge waren hilflose Eltern, die sich nicht trauten „Nein“ zu sagen oder erst, wenn unzählige andere Versuche, das Kind von der Vernünftigkeit /Notwendigkeit einer Sache zu überzeugen, gescheitert waren - und auch prompt zu schweren Gewissensbissen führten! Und die Folge waren Kinder, die „auszuckten“ weil sie mit der Doppelbotschaft: „Entscheide frei, aber mach (bitte, bitte!), was gut für dich (uns) ist“, nicht zurecht kamen.

Und dann kam Jesper Juul!

Auf einer Art dritten Weg abseits autoritärer und laissez-fairer Erziehung versuchte Jesper Juul Eltern durch das Familienleben zu lotsen. Er definierte vier Werte, die Familien tragen: Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität und Verantwortung.

Statt von Gleichberechtigung zu sprechen - was ja das Abhandensein eines Machtgefälles voraussetzt, das es aber zwischen Kindern und Erwachsenen sehr wohl gibt - sprach er lieber von Gleichwürdigkeit - einen Begriff, den es vorher in der pädagogischen Welt nicht gab. „Gleichwürdigkeit bedeutet nicht, gleich zu sein. Es hat nichts mit der Verteilung der Macht zu tun. Gleichwürdigkeit bedeutet, das Kind ernst zu nehmen, seine Gefühle, Reaktionen, Gedanken, Ideen und Wünsche“, sagte Juul in einem Interview.

Gelingt das, fühlt sich ein Kind als Person (und Persönlichkeit) wahrgenommen und anerkannt. Seine Integrität - sein Recht auf physische und psychische Unversehrtheit, seiner Eigenart, seiner Grenzen und seines Strebens nach Selbstständigkeit - wird gewahrt.

Ein Kind „ernst zu nehmen“ bedeutet aber nicht, seinen Wünschen auch immerzu folge zu leisten. Jesper drückt das so aus: „Wenn Kinder mit der Bitte um ein Eis kommen, wollen sie immer zwei Dinge gleichzeitig: das Eis UND Kontakt. Sie kommen gut ohne Eis aus, aber nicht ohne Kontakt.“

Und hier kommt die Authentizität ins Spiel. Wenn Menschen Eltern werden, wünschen sie sich, eine gute Mutter, ein guter Vater zu sein. Aber eben dieses Denken in Rollen birgt die Gefahr, dass der echte Mensch hinter dem Konzept „Mutter“ und „Vater“ verschwindet. Sie handeln dann nicht mehr als die Person, die sie sind, sondern sie handeln, wie eine Mutter, ein Vater (entsprechend ihrem Bild davon) handeln sollten. Authentisch handelt, wer der Person, die sich hinter der Rolle verbirgt, im Familienalltag Raum und Stimme gibt. Das kann dann natürlich dazu führen, dass die Person hinter der Mutter im Moment nicht zum Spielen aufgelegt ist, oder die Person hinter dem Vater grade nicht weiß, ob er „ja“ oder „nein“ sagen soll zur Bitte des Kindes (und deshalb sagen muss: „weiß ich noch nicht, frag mich in 10 Minuten/ 2 Stunden / morgen noch einmal“). Kinder brauchen diese echte Person für ihre Entwicklung - auch wenn wir dabei Gefahr laufen, uns mit ihnen einen Konflikt einzuhandeln. Jesper Juul bringt es so auf den Punkt: „Konflikte zwischen Kindern und Eltern sind keine Anzeichen dafür, dass die Eltern ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sondern sie dienen dazu, dass beide Seiten etwas lernen. Die Verantwortung für die Konflikte aber übernehmen in einer gesunden Familie die Eltern.“

Die Verantwortung, von der Jesper hier spricht bedeutet, dass Eltern den Konflikt nicht als etwas Schlechtes, die Harmonie Störendes ansehen und dem Kind nicht die Schuld für den Streit in die Schuhe schieben.

Ein anderer Aspekt ist die Eigenverantwortung jedes Elternteiles für sich selbst, für die eigenen Gefühle, Reaktionen und auch die eigenen Fehler. Das Eingestehen eines Fehlers stärkt die Beziehung zum Kind und bedeutet nicht, wie früher angenommen, die Unterminierung der elterlichen Autorität.

Vom einsamen Kind zum Familienversteher

Jesper wird 1948 ins Nachkriegsdänemark geboren. Seine Mutter will das langersehnte Kind zu ihrem Projekt machen, was Jesper aber von Anfang an durch widerständiges Verhalten unterläuft. Bei seinem drei Jahre jüngeren Bruder hat sie den gewünschten Erfolg. Jespers Vater will eigentlich auf die Kunstakademie gehen, was dessen Vater aber nicht erlaubt. Er muss eine Lehre als Schaufensterdekorateur machen. In der Ehe ist er unglücklich, aber nicht imstande, eine Trennung durchzusetzen. „Intuitiv spürte ich schon damals, dass meine Eltern mir nichts Bedeutendes geben konnten ... Das Elternhaus zu verlassen war aber noch nicht möglich: Ich war zu klein. Also fand ich meinen Platz an der Peripherie meiner Familie - eine gute Lage, um zu lernen, wie man mit sehr wenig überleben kannn, aber auch, um ein guter Beobachter zu werden.“ (Jesper Juul „Das Kind in mir ist immer da“, Autobiografie, 2018).

In der Schule gefällt es Jesper gut, er lernt schnell. Um nicht viel Zeit zuhause verbringen zu müssen, geht er in den Wald. Dort findet Jesper seine Heimat, er wird zum Zufluchts- und Rückzugsort. „Einsam“, erzählt er später in einem Interview, „war ich eigentlich schon von Geburt an. Alleinsein war danach einfach.“

Nach dem Realschulabschluss mit 16 - seine Mutter hat ihm gerade eine Lehre im örtlichen Baumarkt beschafft - flieht er auf ein Schiff und wird dort ohne jegliche Vorkenntnisse Schiffskoch. Dort entdeckt er die Liebe zum Kochen, die ihn sein ganzes Leben begleiten wird. Später einmal in einem Seminar, das ich bei ihm besuche, erzählt er, dass das Zubereiten von Speisen, das Kochen für seine Familie, seine Art ist, Liebe zu zeigen.

Mit 18 Jahren beginnt er Religions- und europäische Ideengeschichte zu studieren. In seiner Autobiografie erzählt er darüber folgende Geschichte: Da er nicht sicher ist, für welchen Beruf er sich entscheiden soll, Lehrer, Förster oder Seemann, würfelt er. So entscheidet der Zufall für das Lehramt und gegen Wald oder See. Das Studium finanziert er mit Jobs als Bauarbeiter, Kellner und Barkeeper in Dänemark und Deutschland.

Nach dem Abschluss nimmt er eine Stelle als Sozialpädagoge in einem Heim für Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und aus desolaten Familien an.

1971 wird ihm klar, dass zwei Drittel der jungen Menschen nach dem 1 bis 3jährigen Aufenthalt in der Einrichtung in ihrem Leben gleich schlecht oder sogar schlechter als zuvor zurecht kommen. Da reift ihn ihm die Frage: „Sind schwierige Kinder außerhalb der pädagogischen Reichweite oder reicht unsere Pädagogik nicht aus?“

Also fängt Jesper mit einigen Kollegen an, die Eltern und die Verantwortlichen bei den Behörden mit in ihre Arbeit einzubeziehen. „Im Gespräch entdeckte ich mit ihnen zusammen, dass „alles richtig zu machen“ dennoch falsch sein kann, was mich wiederum zu der Erkenntnis führte, wie notwendig es war, mit den Eltern und den Kindern zusammenzuarbeiten.“

Auch bei den Jugendlichen verfolgt er mit seinem Team fortan einen völlig neuen Ansatz: Diese bekommen ein eigenes Bankkonto, können wählen, ob sie die hauseigene oder eine externe Schule besuchen, betreiben gemeinsam mit ihren Betreuern eine Boutique, für die sie gebatikte T-shirts, Lederwaren und Kleidung nach Kundenwünschen fertigen. Jesper beschreibt den Effekt: „Für den Großteil der Kinder und Jugendlichen war das die erste Erfahrung, sich als Mensch wertvoll zu fühlen. Bei dieser Arbeit wurde zudem ihre Empathiefähigkeit trainiert, denn sie sollten sich ja bemühen zu verstehen, was sich die Kunden wünschten.“

Guter Therapeut - miserabler Vater

Kurz nach dem Studium heiratet Jesper seine erste Frau Katja. Zwei Jahre später wird ihr Sohn Nicolai geboren. Obwohl er beruflich schon auf seinem Weg in ein neues Paradigma der Kindererziehung ist, gelingt ihm beim eigenen Kind anfangs nicht. „In den ersten Lebensjahren meines Sohnes war ich einer der furchtbarsten Väter, die man sich vorstellen kann“, meinte er später, „ich habe von meinem Sohn, wie die meisten Väter damals, einfach Gehorsam erwartet.“

Das Schlüsselerlebnis, das, wie er in seiner Autobiografie schreibt, sein Leben mehr verändert, als jede Therapie, hat er, als Nicolai etwa drei Jahre alt ist: Sein Sohn klettert ein paar Treppenstufen hoch, bis er groß genug ist, um seinem Vater in die Augen zu schauen. Dann richtet er sich kerzengerade auf und sagt seinem Vater, er soll doch endlich die Klappe halten. „Ich begriff, dass ich meine laute Art, mich über meinen Sohn hinwegzusetzen, zurückfahren musste. … Ohne meine ständige Besserwisserei entstanden die meisten Konflikte erst gar nicht. Allerdings hatte ich auch ständig Angst, dass ich ihm mit meiner Meinung irgendwie schaden könnte. Deshalb war ich manchmal passiver als ich hätte sein sollen.“

In seinem Familienleben zeigt sich das Dilemma der Eltern seiner Zeit: Sie wollen nicht mehr autoritär sein, aber die passive Haltung hinterlässt ebenso ein schlechtes Gefühl.

„Das hab ich von den Müttern gelernt!“ (J.J.)

Bei einer Fortbildung kommt er mit dem amerikanischen Familientherapeuten Walter Kempler, der Schüler des Begründers der Gestalttherapie, Fritz Perls, war, und dem dänischen Kinderpsychiater Mogens A. Lund in Kontakt, die zu wichtigen Lehrern werden. Er verlässt seinen Arbeitsplatz im Heim aufgrund eines Wechsels der Leitung, die ihm und seinen Kollegen untersagt, ihr Experiment weiterzuführen, und beginnt in Aarhus mit alleinerziehenden Müttern zu arbeiten, die in prekären Verhältnissen leben. Obwohl er dort nicht als Therapeut angestellt ist, sondern wieder als Sozialpädagoge, bezeichnet er diese Zeit - zehn Jahre mit fast 1700 Klientinnen - als seine wahre therapeutische Ausbildung.

Dort entwickelt er auch „seine“ Definition des Begriffes Kooperation. Kinder kooperieren nicht nur, wenn sie das tun, was wir von ihnen verlangen/erwarten, sondern nach Juulscher Auslegung bedeutet auch das gerade gegenteilige Verhalten Kooperation: Wenn ein Kind „sich aufführt“, Abmachungen nicht einhält oder bockig reagiert, so ist das immer ein Hinweis, dass etwas im Umfeld, im Umgang, in der Beziehung zum Elternteil, nicht in Ordnung ist. Insofern kooperiert es, um seine Eltern auf die richtige Spur zu bringen. Wenn du so auf das Verhalten deines Kindes schauen kannst: aha, du wehrst dich gegen etwas, ich will herausfinden, was es ist - bitte hilf mir dabei!

Will ein Kind nicht schlafen gehen, so wäre die Frage: Warum nicht? Was hindert dich daran? Was brauchst du, damit es geht? „Allein die Tatsache, dass die Mutter/der Vater an seiner Meinung interessiert ist,“ ist Jesper überzeugt, „reicht für eine vertrauensvolle Beziehung schon aus“,

1979 gründet Jesper Juul mit Lund und dessen Frau Lis Keiser, Professorin für Sozialarbeit, und in Zusammenarbeit mit Walter Kempler das „Kempler Institute of Scandinavia“, das er bis 2004 leitet. Die Gründung und Leitung des Instituts, anfangs noch  neben seiner Arbeit mit den Single-Müttern, sowie parallel die Ausbildung zum Familientherapeuten zehrt an seinen Kräften, in seiner Ehe beginnt es zu kriseln. 1989 lassen sich er und Katja scheiden - nach 18 Jahren Ehe.

Bei einem halbjährigen Aufenthalt in Mallorca, wohin er zum Buchschreiben und zur Erholung reist, lernt er seine spätere zweite Frau, Suzana, eine Kroatin, kennen. Sie geht mit ihm nach Dänemark. Während und nach Ende des Krieges in Kroatien, von 1991 an, begibt er sich regelmäßig nach Zagreb und Sarajewo, um sowohl mit Flüchtlingsfamilien und Kriegsveteranen zu arbeiten, als auch um Sozialarbeiter und Therapeuten auszubilden. Dort wächst auch die Erkenntnis, dass die Werte, die er formuliert hat, über alle Kulturen hinweg Gültigkeit besitzen. Dort, auf der Halbinsel Istrien, unweit der Stelle, an der diese Zeilen geschrieben werden, möchte er sich später zur Ruhe setzen.

2006 gründet er „FamilyLab International“, eine Familienwerkstatt mit Zweigstellen in mittlerweile 19 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und der Schweiz. Basierend auf „Kurzzeitinterventionen mit der ganzen Familie“ begeben sich von Jesper Juul ausgebildete Seminarleiter mit Eltern auf die Suche nach der eigenen Beziehungskompetenz. 2010 entsteht in Österreich die „IGfB - Internationale Gesellschaft für Beziehungskompetenz“ auf Jespers Initiative.

Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen

2012 erkrankt Jesper an einer heimtückischen Autoimmunkrankheit, die ihn von der Brust abwärts lähmt. Zeitweilig verliert er auch die Fähigkeit zu sprechen. Der Mann, der sein Leben lang durch die Welt gereist ist, um Eltern, Kinder und Fachleute mit Worten zu erreichen, sitzt plötzlich im Rollstuhl und verstummt. Die Sprache findet er zwar wieder, aber die Krankheit erlaubt ihm nicht mehr, seinen Sehnsuchtsort Istrien, „the best place in the world“ - wie er mir am Rande eines Seminars einmal erzählt, als ich erwähne, dass ich jedes Jahr meine Ferien dort verbringe - wiederzusehen.

Am 25. Juli 2019 ist Jesper Juul in seiner Heimatstadt Odder in Dänemark im Alter von 71 Jahren gestorben. Und noch immer ist das Geräusch der Wellen, die sich mit der Küste treffen, zu vernehmen.

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Dieses Artikel erschien im Oktober 2019 in der Zeitschrift: Freigeist - Zeitschrift für innovative Pädagogik (https://www.freigeist.online/)

 

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